Kaufkraftverlust und damit verbundene Armut nicht hinnehmen

Der SPD-Ortsverein Wilhelmshaven West ist tief betroffen über die Erkenntnisse des Pestel-Institutes, welches für die Wilhelmshavener*innen mit einem geringen Einkommen aufgrund der hohen Inflation ein Kaufkraftverlust von 11,2 Mio. Euro vorhersagt und bezogen auf alle Wilhelmshavener Haushalte sogar ein Verlust von rund 38 Mio. Euro. Dabei sind derzeit die größten Inflationstreiber die stetig steigenden Energiekosten. Dieser Kaufkraftverlust geht zugleich einher mit steigenden Preisen für Lebensmittel. Diejenigen in dieser Stadt, die ohnehin schon mit jedem Cent rechnen müssen, sind besonders hart betroffen. Dagegen kann keine und keiner ansparen! Der Kaufkraftverlust geht aber auch zu Lasten der hiesigen Wirtschaft und zu Lasten des kommunalen Wilhelmshavener Haushaltes.

 

Diese Entwicklung ist aus der Sicht des SPD-Ortsverein Wilhelmshaven West nicht auszuhalten. Ortsvereinsvorsitzender Detlef Schön: „Während Mineralöl- und Energiekonzerne als Kriegs- und Krisengewinnler derzeit horrende Gewinne vermelden, sollen auch die Wilhelmshavener*innen dazu beitragen, über eine Umlage zusätzlich zu den ohnehin schon steigenden Preisen die Sicherung unserer Energieversorgung zu bezahlen. Die als Folge der Kriegs- und Energiekrise realisierten Gewinne müssen endlich über eine Übergewinnsteuer abgeschöpft werden und den öffentlichen Haushalten zu Gute kommen. Das käme auch dem Wilhelmshavener Haushalt und den von Kaufkraftverlust Betroffenen zu Gute. Es kann nicht sein, dass Gewinne privatisiert und die Kosten der Krise sozialisiert werden.“

Die derzeitigen Unterstützungen der Bürger*innen reichen nicht aus, um den Kaufkraftverlust und die ständig steigenden Preise in den Griff zu bekommen und müssen deutlich erhöht werden. Der SPD-Ortsverein Wilhelmshaven West wird sich dafür einsetzen, dass die Lasten der derzeitigen Krisen nicht einseitig auf die Schwächsten in unserem Land und in unserer Stadt abgewälzt werden. Wir erwarten, dass sowohl seitens der Bundes- und Landespolitik die Krisengewinnler zur Kasse gebeten werden und sich unsere lokalen überörtlich tätigen Abgeordneten für die Einführung einer Übergewinnsteuer einsetzen.

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