SPD und CDU begrüßen Verpflichtung von neuer RNK-Chefin

Die Parteivorsitzenden von CDU und SPD begrüßen die Berufung von Andrea Aulkemeyer zur neuen Geschäftsführerin des städtischen Reinhard-Nieter-Krankenhauses (RNK). Die ­Diplom-Kauffrau, die über Jahre im Vorstand des Rhön-Klinikums Erfahrungen mit der Umstrukturierung von Kliniken gesammelt hat, ist nach Überzeugung von Ewald Peters (CDU) und Volker Block (SPD) eine Idealbesetzung. An die Mitarbeiter des RNK richten sie den Wunsch, dass sie ihre neue Chefin bestmöglich unterstützen mögen.

 

Angesichts der großen Herausforderungen, der geplanten Kooperation mit Nachbarkrankenhäusern und der Aufbereitung von Fehlentwicklungen der Vergangenheit, wäre eine Nachbesetzung der vakanten Stelle von Prof. Jörg Brost aus den eigenen Reihen nicht sinnvoll gewesen. „Nur mit einer externen Lösung können die negativen Geschäftsergebnisse der letzten Jahre aufgearbeitet werden.“

 

Ausdrücklich bekannten sich Block und Peters zur Absicht, die medizinischen Kompetenzen von RNK, Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch sowie der beiden kirchlichen Krankenhäuser in Wilhelmshaven und Varel durch eine enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu bündeln. Ziel sei es, die bestmögliche medizinische Versorgung für die Bevölkerung in der hiesigen Region zu gewährleisten. Ausdrücklich wiesen Peters und Block in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es – wie auch im Mehrheitsgruppen-Vertrag zwischen SPD und CDU festgelegt – keine Bestrebungen für eine Privatisierung des RNK gebe.

 

Die Parteivorsitzenden sehen die Kooperationsverhandlungen auf einem guten Weg. Ein Erfolg sei ein wichtiger Schritt hin zur Überlebensfähigkeit der Krankenhäuser in kommunaler und kirchlicher Trägerschaft. Damit verbunden sei, so Block und Peters, die „tarifliche Entlohnung der Mitarbeiter in allen Häusern“. Das sei schon angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels in medizinischen und pflegerischen Berufen dringend geboten.

 

© Copyright Wilhelmshavener Zeitung vom 12.05.2012, Seite 9

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