Energieeinsparungen ja – aber nicht zu Lasten der Schwächsten

Der SPD-Ortsverein Wilhelmshaven West begrüßt grundsätzlich, dass im Rahmen einer möglicherweise bevorstehenden Energiekrise in denen zur Stadt Wilhelmshaven gehörenden Liegenschaften nach Energieeinsparpotentialen gesucht wird. Allerdings dürfen diese Einsparungen nicht zu Lasten der Schwächsten in Wilhelmshaven realisiert werden.

Radikales Handeln, wie vom Oberbürgermeister gefordert, darf nicht dazu führen, dass sich die Lage von den Wilhelmshavener Bürger*innen, die sich ohnehin schon in einer schwierigen sozialen Lage befinden, noch weiter verschlechtert. So ist etwa die Idee, noch mehr Homeoffice in der Verwaltung umzusetzen gerade für die unteren Lohn- und Gehaltsgruppen eine zusätzliche Belastung. Vermehrtes Homeoffice führt hier zu erhöhten privaten Strom- und Heizkosten, es findet also eine Abwälzung der Kosten seitens der Stadt Wilhelmshaven auf die Beschäftigten statt. Homeoffice darf nur auf freiwilliger Basis durchgeführt werden. Auch die Absenkung der Temperaturen in den Büros sieht der SPD-Ortsverein Wilhelmshaven West nicht unkritisch. SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Ratsmitglied Detlef Schön: „Bei solchen Maßnahmen ist unbedingt der Personalrat mit einzubinden, und zwar schon im Vorfeld! Ebenso ist es aus meiner Sicht unabdingbar, dass der Personalrat zum Wohle der städtischen Beschäftigten in dem angedachten regelmäßig tagenden Krisenstab mitarbeitet.“

Auch die mögliche Schließung des Erlebnisbades Nautimo sehen die Sozialdemokraten aus dem Westen Wilhelmshavens kritisch. Schon während der Coronakrise konnten viele Kinder das Schwimmen nicht erlernen, so dass zu hoffen ist, dass nicht schon wieder Schwimmkurse für die Kleinsten dieser Stadt ausfallen.

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