SPD – Ratsherr Hans Hartmann

Der SPD – Ratsherr Hans Hartmann hat sich als Wilhelmshavener Berufsschullehrer zum unten angegebenen Artikel („Stellvertreter werfen SPD-Chef mangelnde Teamfähigkeit vor“) per email wie folgt geäußert:

Höchste politische Niedertracht seit 50 Jahren

Rund 50 Jahre habe ich politische Arbeit in Parteien mitgestaltet und verfolgt. Was Elke und Detlef am Freitag (und 7 Wochen vor einer Wahl) verbreiten, habe ich an politischer Niedertracht noch nicht erlebt. Wenn die Wahl das schlechteste Ergebnis seit menschengedenken bringt, freut das die beiden offensichtlich, denn ‚Helmut Stumm hat die Schuld.‘

Verachtende Grüße
Hans Hartmann

2 Kommentare
  1. Rainer Weber
    Rainer Weber sagte:

    Hans Hartmann hat eines auf den Punkt gebracht: Uns droht in der Tat ein miserables Ergebnis bei den nächsten Wahlen.

    Aber dann endet leider seine objektive Sicht. Denn dieses zu erwartende Ergebnis ist keineswegs unbeeinflusst vom Kurs der SPD in den letzten Jahren. Und es taugt auch nicht dazu, kritischen Mitgliedern eine Verantwortung daran anzulasten.

    Ich bin absolut der Meinung, dass wir innerparteilich jederzeit fair miteinander umgehen sollten. Aber angesichts
    der desolaten Lage die Schuld nur bei den Kritikern zu suchen, greift zu kurz. Geschadet hat uns eine jahrelange Außendarstellung, die von vielen BürgerInnen als abgehoben und als zu wenig selbstkritisch empfunden wird.

    Es schadet uns auch eine von beiden Seiten betriebene öffentliche Zurschaustellung unserer inneren Probleme.
    Das ist nicht im Sinne der SPD, und es schadet auch den Beteiligten. Was wir bewältigen müssen, ist eine über Jahre gewachsene ungesunde Struktur, in der nicht mehr nur um der Sache willen gestritten wird, sondern wo es vielfach um Besitzstandswahrung und Erhalt von Macht geht.

    Es bringt uns nichts, weiter den jeweils „anderen“ zu bekämpfen oder Kritiker ständig als Feinde zu betrachten. Wir haben schließlich wirkliche Gegner, die sich derzeit allerdings nicht gerade vor uns ängstigen. Und es gibt Aufgaben, die nur eine einige und starke SPD bewältigen kann. In vielen Punkten (mag man auch über die Form streiten) haben die Kritiker recht. Auch damit, dass es im Moment eben nicht so aussieht, als dass Helmut Stumm seinem eigenen Anspruch gerecht wird. Und wir brauchen nichts dringlicher, als das von ihm angekündigte „Schliessen der Reihen“.

    Wir werden nur wieder stark, wenn es uns gelingt, die Kräfte, denen wirklich etwas an der Partei und nicht an eigenen Vorteilen liegt, zu bündeln und zu einer Politik und Außendarstellung zurückzukehren, die den BürgerInnen die Gewißheit gibt, uns ohne Bedenken wieder wählen zu können.

    Noch etwas persönliches:
    Hans, alter Kampfgenosse: Als Pädagoge und Alterfahrener solltest Du nicht schmollen oder selbst pöbeln, sondern helfen, unseren Kahn wieder flott zu machen.

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